
BREITSEITE ist seit gestern im Shop, und heute steht unser neuer Stereo-Imager schon in den News bei Loop Rituals. Boris Alexander stellt das Plugin dort vor, und wir freuen uns sehr darüber. Loop Rituals hatte im Juni bereits den KA-303 getestet, deshalb ist die schnelle Meldung für uns ein schönes Zeichen.
Den Beitrag findest du hier: looprituals.de/kreuzberg-audio-veroeffentlicht-stereo-imager-breitseite
Was Loop Rituals über BREITSEITE schreibt
Loop Rituals nennt BREITSEITE „ein neues, außergewöhnliches Stereo-Imager-Plug-in“ und beschreibt die Grundidee genau so, wie wir sie uns gedacht haben: Die Stereobreite wird nicht mit einem Regler für das ganze Signal festgelegt, sondern mit einer Kurve über das gesamte Frequenzspektrum. Der Bass bleibt mono, die Mitten werden kontrolliert, die Höhen gehen auf, und alles in einem Fenster.

Der Beitrag geht auch auf die Technik ein: die spektrale Verarbeitung über eine Kurzzeit-Fourier-Transformation mit 2048 Samples Fenstergröße und 75 Prozent Überlappung, die daraus entstehenden 1025 Frequenzbänder und die Tatsache, dass in jedem Band nur das Seitensignal skaliert wird, während die Mitte unangetastet bleibt. Dazu der Analyzer, der im Hintergrund misst, wie breit das Material in jedem Band schon ist und wo Phasenprobleme entstehen.
Erwähnt werden außerdem die LFO-Modulation einzelner Kurvenpunkte im Songtempo oder frei laufend, mit der LFO-Engine aus dem KA-303, die Bass-Mono-Funktion mit einstellbarer Grenzfrequenz, der A/B-Vergleich mit Lautheitsangleich und ADAPT, das aus einer abgespielten Passage eine Startkurve ableitet. Auch die Eckdaten stimmen: acht Werkspresets, Windows, macOS und Linux, VST3, AU, CLAP und Standalone, eine konstante Latenz von 2048 Samples, 49 Euro inklusive Mehrwertsteuer und eine Demo ohne funktionale Einschränkung.
Warum die Kurve den Regler ersetzt
Klassische Widener haben einen Regler, und der macht das ganze Spektrum gleichmäßig breiter. Das funktioniert, bis der Bass anfängt zu schmieren und der Mono-Downmix im Club Löcher bekommt. Der übliche Ausweg ist ein Multiband-Aufbau aus drei oder vier Werkzeugen, den du bei jedem Track neu baust. BREITSEITE ersetzt diesen Aufbau durch eine einzige Kurve: Du ziehst die Punkte dahin, wo die Breite hin soll, und siehst gleichzeitig, was im Mono-Downmix überlebt.
Mehr zur Technik, zu den Presets und zur Modulation steht auf der Produktseite: kreuzberg-audio.com/downloads/breitseite
BREITSEITE selbst ausprobieren
Die Demo ist die Vollversion: voller Funktionsumfang, ein kurzer Rauschstoß pro Minute, 29 Starts. Sie läuft unter macOS, Windows und Linux als VST3, AU, CLAP und Standalone. Die Vollversion kostet 49 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Installer und Handbuch in Deutsch und Englisch liegen auf der Produktseite.
Danke an Boris Alexander und das Team von Loop Rituals für die schnelle Meldung. Den KA-303-Test von Loop Rituals aus dem Juni haben wir damals hier zusammengefasst: KA-303 im Test bei Loop Rituals: 4,5 von 5,0
Cheers,
Frank

