BREITSEITE: Spektraler Stereo-Widener & Korrelations-Analyzer

Eine Kurve über das Spektrum. Der Bass bleibt mono, die Höhen gehen auf.

Ein Regler für das ganze Spektrum ist zu wenig

Breite ist keine einzelne Zahl. Der Sub ist eine andere Baustelle als die Hihats, und trotzdem gibt dir der klassische Widener genau einen Knopf für beides. Drehst du ihn auf, geht das gesamte Spektrum mit, auch die Frequenzen, bei denen genau das der Fehler ist.

Deshalb stapelst du: einen Mono-Maker unten drunter, einen Imager oben drauf, für die Mitten noch eine dritte Instanz. Drei Plugins, drei Fenster, keine gemeinsame Ansicht. Und ob dein Low End nach dem ganzen Aufwand wirklich mono ist oder nur fast, steht nirgends. Das Goniometer zeigt dir die Summe, nicht das Spektrum.

Genau da wird es teuer. Was gegenphasig läuft, fehlt auf der Clubanlage, macht beim Vinyl-Schnitt Ärger und verschwindet im Mono-Downmix auf jedem Handylautsprecher. Bis das auffällt, ist der Master meistens schon raus.

Die Idee: Breite wird gezeichnet, nicht gedreht

BREITSEITE ersetzt den einen Regler durch eine Kurve über das Spektrum. Sie legt für jedes Frequenzband fest, wie breit das Signal dort werden soll. Bass mono, Mitten kontrolliert, Höhen offen, in einem Arbeitsschritt und in einem Fenster.

BREITSEITE Oberfläche: Breitenkurve über dem Spektrum mit Bass-Mono-Grenze, rechts MASTER WIDTH, MIX, SMOOTHING, Goniometer und Korrelation

Amber ist die Kurve, die du zeichnest, Cyan zeigt dein Material.

Dahinter misst ein Analyzer, wie breit dein Material in jedem Band schon ist und wo es gegenphasige Anteile mitbringt. Du zeichnest also nicht ins Blaue, sondern siehst beim Zeichnen, wo sich ein Eingriff lohnt und wo du besser die Finger davon lässt.

Und die Kurve muss nicht stillstehen. Jeder Kurvenpunkt kann seine Breite mit einem eigenen LFO im Songtempo oder frei atmen lassen.

Für wen BREITSEITE entwickelt wurde

BREITSEITE ist für zwei Arbeitsweisen entwickelt, die sich dieselbe Ansicht teilen.

Als Mastering Engineer bekommst du die Kontrolle über das Low End, die auf Vinyl und im Club über den Master entscheidet. Korrelation pro Frequenzband statt einer einzigen Summenanzeige, ein klickfreier A/B-Vergleich mit Pegelangleich, AUTO GAIN gegen die Lauter-ist-besser-Falle, ein phasenkohärenter Trockenpfad und eine Latenz, die konstant bleibt und sauber an deinen Host gemeldet wird. Club Safe und Vinyl Master sind genau dafür gemacht, konservativ eingestellt und ohne Nacharbeit einsetzbar.

Als Producer bekommst du die Breite als Gestaltungsmittel. Du ziehst Höhen und Flächen auf, ohne den Bass zu opfern, und lässt einzelne Frequenzbereiche im Takt auf- und zugehen. ADAPT lernt aus deinem laufenden Material eine Startkurve, statt dass du bei einer Geraden anfängst. Und MASTER WIDTH skaliert die komplette Kurve samt Bewegung über einen einzigen Parameter, den du automatisieren kannst, wenn der Drop aufgehen soll.

Im Frequenzbereich statt mit Laufzeittricks

Die meisten Widener arbeiten im Zeitbereich. Sie schieben Laufzeiten, verbiegen Phasen oder drehen an einem globalen M/S-Verhältnis. Das klingt breit, und im Mono-Downmix kommt die Rechnung zurück.

BREITSEITE geht den anderen Weg. Eine Kurzzeit-Fourier-Transformation mit 2048er Fenster, 512er Hop und damit 75 Prozent Überlappung zerlegt dein Signal in 1025 Frequenzbänder, Hann-Fenster in Analyse und Synthese. In jedem Band trennt das Plugin Mitte und Seite und multipliziert nur die Seite mit dem Wert deiner Kurve: 0 macht das Band mono, 1 lässt es unverändert, 2 verdoppelt den Seitenanteil. Keine Laufzeitverschiebung zwischen den Kanälen, kein Allpass-Geschiebe, keine künstliche Dekorrelation, die dir später um die Ohren fliegt.

Daraus folgt der Satz, der für dein Low End zählt: Solange linke und rechte Kurve gleich sind, bleibt die Mitte unangetastet. Was auf einer Mono-Anlage ankommt, ändert sich nicht. Und weil der Seitenanteil nie negativ wird, auch nicht durch Bewegung, kann dein Stereobild nicht in die Gegenphase kippen.

Dazu eine Constant-Q-Glättung, damit die Kurve über die Frequenz musikalisch weich läuft statt kantig zu schalten, und ein Analyzer mit frequenzabhängigen Zeitkonstanten, der den Bass träger mittelt als die Höhen. Genau deshalb steht die Anzeige im Keller ruhig, wo sie ruhig stehen muss.

Ziel und Material im selben Bild

Amber ist dein Ziel, Cyan ist dein Material. Der cyanfarbene Baum zeigt, wie breit das eingehende Signal in jedem Band schon ist. Ein schwacher amberfarbener Schleier füllt die Fläche, in der Baum und Kurve auseinanderlaufen.

Der Baum reagiert auf dein Material, nicht auf deine Kurve. Er ist die Landkarte: Wo er weit nach außen reicht, ist schon viel Breite da, wo er schmal bleibt, ist das Material fast mono. Das Ergebnis deiner Bearbeitung liest du am Goniometer ab.

Die Korrelations-Leiste zeigt dir, was in Mono übrig bleibt

Ganz links sitzt ein schmaler Farbstreifen mit 90 logarithmisch verteilten Bändern. Er zeigt die Phasenkorrelation deines Eingangssignals pro Frequenzband: Grün ist gleichphasig und mono-sicher, Amber ist unkorreliert und breit, aber unkritisch, Rot ist gegenphasig.

Rot im Bass ist das Warnsignal, auf das es ankommt. Was dort gegenphasig läuft, fehlt auf der Clubanlage und auf Vinyl, egal wie gut es im Kopfhörer klang. Da hilft keine breitere Kurve, sondern eine höhere Bass-Mono-Grenze. Die meisten Widener sagen dir das nicht. Dieser schon, und zwar während du zeichnest.

A/B und AUTO GAIN, damit dein Ohr nicht ausgetrickst wird

Mehr Seitenanteil ist mehr Energie. Auf einem vollen Mix legt das Signal bei MASTER WIDTH 3,0 etwa 1,8 dB zu, und lauter wird zuverlässig als besser gehört. Genau daran scheitern die meisten Stereo-Entscheidungen: Am Ende gewinnt nicht die bessere Einstellung, sondern die lautere.

BREITSEITE teilt das Problem auf zwei Werkzeuge auf. A/B schaltet mit einer Überblendung von 7 ms auf das Original, um die Latenz verzögert und in der Lautheit an die Bearbeitung angeglichen, höchstens um 12 dB. Verglichen wird immer mit 100 Prozent Original, egal wo MIX steht. Weil A/B dafür die Summe beider Kanäle misst, gleicht es Pegelunterschiede in der Mitte aus, den Zuwachs durch mehr Breite aber nicht.

Den übernimmt AUTO GAIN. Es misst die Leistung beider Kanäle von Original und Bearbeitung über etwa 300 ms und senkt die Bearbeitung um die Differenz ab, höchstens um 12 dB, mit 50 ms Gleitzeit, damit es keinen Transienten nachjagt. Ab Werk ist es aus, damit bestehende Projekte ihren Pegel behalten. Es wird pro Instanz im Projekt gespeichert und lässt sich automatisieren.

SETTINGS-Dialog mit UI SCALE, THEME, TOOLTIPS und AUTO GAIN

AUTO GAIN, Theme, Skalierung und Tooltips stellst du in den SETTINGS ein.

Für einen ehrlichen Vergleich schaltest du AUTO GAIN ein und wechselst über A/B. Nicht über den Bypass deiner DAW: Dort springt das Signal um die Latenz, und der Lautheitszuwachs bleibt im Spiel.

Der Editor steht hochkant

Der Kurveneditor funktioniert bewusst anders als ein EQ. Die Frequenz läuft senkrecht von 20 Hz bis 30 kHz, die Breite waagerecht von der Mittelachse nach außen. Links der Mitte liegt die Kurve für den linken Kanal, rechts die für den rechten. Ungewohnt für zwei Minuten, danach willst du es nicht mehr anders.

Zwei Werkzeuge teilen sich die Arbeit. Mit SELECT, dem Standard, setzt, verschiebst und löschst du einzelne Punkte, ein versehentlicher Strich kann die Kurve also nicht ersetzen. Mit PEN zeichnest du einen Strich, und er wird zur neuen Kurve. In beiden Fällen bekommt ein Punkt unterhalb der Bass-Mono-Grenze automatisch die Breite 0, die Mono-Zone lässt sich nicht aus Versehen aufziehen.

Voreingestellt ist MIRRORED, beide Seiten laufen synchron. Für asymmetrische Sachen schaltest du auf SPLIT L/R und formst links und rechts unabhängig. Rückgängig und Wiederherstellen reichen bis zu 64 Schritte zurück.

ABSOLUTE oder RELATIVE

In ABSOLUTE ist die gezeichnete Kurve direkt die Breite, von mono in der Mitte bis zum doppelten Seitenanteil am Rand. In RELATIVE wird eins addiert: Die Mittellinie bedeutet unverändert, der Rand den dreifachen Seitenanteil. RELATIVE kann also nur öffnen, nie schmaler machen als das Original. Genau richtig, wenn du fertiges Material aufziehen willst, ohne irgendwo unter den Ausgangszustand zu fallen. Zum Verschmälern und für den Aufbau von Grund auf nimmst du ABSOLUTE.

MASTER WIDTH skaliert am Ende die komplette Kurve von 0 bis 3,0 und eignet sich damit als einzelner Automationsparameter, etwa um den Refrain um 0,1 zu öffnen. Unter 1,0 macht MASTER WIDTH das ganze Bild schmaler, in beiden Modi.

ADAPT lernt die Kurve aus deinem Material

Bei unbekanntem Material musst du nicht bei einer Geraden anfangen. Ein Klick auf ADAPT, die Beschriftung wechselt auf LISTENING, und du spielst eine repräsentative Passage ab. Das Plugin hält dabei pro Frequenzband die größte gemessene Breite fest.

Ein zweiter Klick liest diesen Verlauf an zehn Frequenzen zwischen 20 Hz und 20 kHz ab und macht daraus eine gespiegelte Kurve mit zehn Punkten, eingerastet auf die Bass-Mono-Zone. Der ganze Vorgang ist ein einziger Undo-Schritt.

ADAPT ist ein Ausgangspunkt, keine neutrale Einstellung. Die gelernte Kurve betont die Breitenverteilung, die schon da ist: Breite Bänder gehen weiter auf, schmale werden enger. Prüf das Ergebnis mit AUTO GAIN und A/B und nimm zurück, was zu weit geht.

Kurvenpunkte, die atmen

Jeder Punkt der Kurve kann eine eigene Bewegung tragen. Bewegt wird nur seine Breite, nie seine Frequenz, und weil jeder Punkt die Kurve bis zu seinen Nachbarn mitformt, atmet immer ein ganzer Frequenzbereich. Die Luft über 8 kHz geht im Viertel auf und zu, die Flächen werden über vier Takte langsam breiter, die Tiefmitten pendeln gegen die Höhen.

BREITSEITE mit Bewegung auf den Kurvenpunkten: goldene Flächen zeigen, welchen Bereich jeder Punkt überstreicht

Die goldenen Flächen zeigen, welchen Bereich jeder bewegte Punkt überstreicht.

MODULATION-Panel mit Wellenform, SYNC, Notenwert und Tiefe für jeden Kurvenpunkt

Der LFO dafür stammt aus KA-303, mit fünf Wellenformen: SIN, TRI, SAW, SQR und S&H. Im Modus SYNC läuft er in 14 Notenwerten von 4 Takten bis 1/32, mit Triolen und Punktierungen, im Modus FREE von 0,01 bis 20 Hz. Bis zu acht Punkte pro Seite können sich bewegen, gezählt von der tiefsten Frequenz an.

Die Tiefe rechnet in Breiteneinheiten von -1 bis +1: Ein Punkt auf 1,2 mit Tiefe 0,5 pendelt zwischen 0,7 und 1,7. Negative Tiefe bewegt gegenläufig, zwei Punkte mit +0,5 und -0,5 schwingen gegeneinander. Ein goldenes Band im Editor zeigt, welchen Bereich die Bewegung überstreicht. Unterhalb der Bass-Mono-Grenze bleibt die Seite trotzdem immer entfernt.

In SYNC ergibt sich die Phase allein aus der Songposition, auch beim Zufall von S&H. Ein Bounce klingt deshalb exakt wie die Wiedergabe. Bei gestopptem Transport läuft die Bewegung im Songtempo weiter, damit du sie beim Einstellen hörst, in der Standalone-Anwendung mit 120 BPM. FREE ist dagegen nicht reproduzierbar, zwei Bounces liegen in der Phase verschieden.

Zwei Dinge sagen wir dir lieber vorher. Die Kurve kann sich nur alle 512 Samples ändern, 94 Mal pro Sekunde bei 48 kHz. Sehr schnelle Bewegung wie 1/32 bei 128 BPM klingt deshalb gestuft, ohne zu klicken, 1/4 bis ein Takt fließen. Und die Bewegung ist nicht über die DAW automatisierbar, weil Punkte entstehen und verschwinden, während die Parameterliste eines Plugins feststeht. Gespeichert wird sie mit dem Projekt und in deinen eigenen Presets, und Punkte ohne Tiefe kosten keine Rechenzeit.

Bass Mono und Goniometer

BASS MONO legt das Fundament fest. Unterhalb der Grenze wird die Seite vollständig entfernt, darüber kehrt sie über eine weiche Rampe von 100 Hz zurück, statt an einer harten Kante einzusetzen, die als Vorecho hörbar würde. Eine rot gestrichelte Linie markiert die Grenze direkt im Editor.

Die Taste auf der Oberfläche schaltet zwischen 120 Hz und aus. Der Parameter reicht von 0 bis 300 Hz, andere Grenzen setzen die Presets, Club Safe etwa 150 Hz und Vinyl Master 200 Hz, oder die Automation deiner DAW.

Dazu kommt ein Goniometer, das das bearbeitete Signal zeigt. Eine schmale senkrechte Wolke heißt mono, eine runde Verteilung breit und unkorreliert, eine waagerechte Wolke deutlich gegenphasig. Daneben zeigt CORRELATION die Breitband-Korrelation des Eingangs als Balken und Zahl. Das ist der Blick, der deinen Master rettet, bevor er ins Presswerk geht.

Acht Werkspresets

Alle gespiegelt, alle in ABSOLUTE gezeichnet, alle ohne Bewegung. Ein Preset setzt neben der Kurve auch MASTER WIDTH, Bass Mono, SMOOTHING, MIRRORED und RELATIVE. Sechs davon liegen als Direkttasten auf der Oberfläche, alle acht im Preset-Editor.

  • Master (3): Bass Mono > Wide Tops hält Bass und Sub mono und öffnet die Höhen schrittweise bis zur 1,6-fachen Breite, der Standardgriff für die Summe. Vinyl Master ist mono bis 200 Hz und darüber zurückhaltend geöffnet. Wide Air > 8k macht nur das Luftband über 8 kHz breit.
  • Techno (4): Low-Mid Shuffle mit Monobass und breitem Tiefmittenbereich, der nach oben schmaler wird. Club Safe mit Bass Mono bis 150 Hz und MASTER WIDTH 0,9, für Anlagen, denen du nicht traust. Wide Pads für Flächen und Atmosphären, weich geglättet mit MASTER WIDTH 1,2. Peak-Time Wide mit kräftiger Breite über das ganze Band und MASTER WIDTH 1,3.
  • Bass (1): Mono < 120 Hz macht nur den Bass mono, darüber bleibt alles unverändert.

Eigene Presets speicherst du als .breitpreset-Datei, mit beiden Kurven und der Bewegung aller Punkte.

Der Preset-Editor

Links unter LIBRARY liegen Werks- und eigene Presets gemischt, jeder Eintrag als FACTORY oder USER gekennzeichnet, dazu ein Filter nach TECHNO, BASS, MASTER und USER. Rechts unter EDIT PRESET stehen Name, Kategorie und eine editierbare Tabelle aller Stützpunkte. Die Tabelle ist der präzise Weg zur Kurve: Exakte Frequenzen und Breiten tippst du hier ein, statt sie im Editor zu treffen.

Preset-Editor: links die Bibliothek mit Werkspresets, rechts Name, Kategorie und die Tabelle der Stützpunkte

Links die Bibliothek, rechts die Stützpunkte als Tabelle.

Dazu Laden, Speichern, Duplizieren, Export und Import sowie FROM CURRENT CURVE, der direkte Weg von deinem aktuellen Zustand samt Bewegung zu einem neuen Preset. Werkspresets sind fest ins Programm einkompiliert und können nicht verlorengehen.

Technische Highlights

  • Spektrale Verarbeitung per STFT, Fenstergröße 2048, Hop 512 und damit 75 Prozent Überlappung, 1025 Frequenzbänder, Hann-Fenster in Analyse und Synthese
  • Mitte bei gespiegelter Kurve unangetastet, Seitenanteil höchstens sechsfach in ABSOLUTE und neunfach in RELATIVE, nie negativ
  • Constant-Q-Glättung der Breitenkurve von 0 bis 0,5 Oktaven, Standard etwa eine Sechsteloktave, Kurvenänderungen über 50 ms geglättet
  • Bewegung pro Kurvenpunkt: bis zu 8 Punkte pro Seite, 5 Wellenformen, 14 Notenwerte in SYNC, 0,01 bis 20 Hz in FREE
  • Analyzer auf demselben Raster wie die Bearbeitung, 400 ms Mittelung unter 200 Hz und 200 ms darüber, Korrelation pro Band und breitbandig, Anzeige mit etwa 60 Hz
  • A/B mit 7 ms Überblendung und Lautheitsangleich bis 12 dB, AUTO GAIN mit etwa 300 ms Messzeit, 50 ms Gleitzeit und bis zu 12 dB
  • MIX über eine Rampe von 15 ms, Trockenanteil passend verzögert und phasenkohärent
  • Zehn automatisierbare Parameter
  • Verarbeitung in Teilblöcken, stabil auch bei überlangen Blockgrößen im Offline-Bounce
  • Latenz konstant 2048 Samples, unabhängig von der Abtastrate und sauber an die DAW gemeldet
  • Oberfläche von 1080 x 720 bis 1920 x 1200 Pixel aufziehbar, Stufen mit 100, 125 und 150 Prozent, Dark und Light Theme
  • Geprüft mit pluginval auf höchster Strenge, auval und clap-validator

Die 2048 Samples Latenz sind kein Versehen, sondern der Preis für die spektrale Auflösung, 42,7 ms bei 48 kHz. Deine DAW gleicht sie aus, und sie ändert sich zur Laufzeit nie, auch nicht bei MIX auf 0 oder aktivem A/B, denn ein Plugin, das seine Latenz während der Wiedergabe neu aushandelt, erzeugt in den meisten Hosts Aussetzer. BREITSEITE ist damit ein Werkzeug für Mix und Master, nicht fürs Monitoring beim Einspielen.

BREITSEITE im hellen Theme mit geöffneten SETTINGS

Das helle Theme, umschaltbar in den SETTINGS.

Neu in 0.3.4: Pro Tools

BREITSEITE gibt es jetzt auch als AAX, auf macOS und auf Windows, PACE-signiert wie Avid es verlangt und in Pro Tools unter Sound Field einsortiert. Wer zwischen Pro Tools und einer zweiten DAW wechselt, arbeitet damit in beiden mit demselben Werkzeug und denselben Presets.

Dazu kommt eine Korrektur, die alle Formate betrifft. Der Bypass der DAW gab das Signal bisher unverzögert aus, während BREITSEITE weiterhin seine 2048 Samples Latenz meldete: Eine umgangene Spur lag dadurch knapp 43 ms vor dem Mix. Jetzt meldet BREITSEITE einen eigenen Bypass-Parameter, blendet über 7 ms auf das latenzverzögerte Original und lässt den Pegel unangetastet. Eine abgeschaltete Spur bleibt zeitrichtig, und das gilt für VST3, AU, CLAP und AAX gleichermaßen.

Formate & Systeme

Formate: VST3, AU (macOS), CLAP, AAX (macOS und Windows), Standalone

Systeme:

  • macOS 11 Big Sur oder neuer (Universal Binary, Intel und Apple Silicon)
  • Windows 10 und 11 (64 Bit)
  • Linux x86_64 ab glibc 2.35, etwa Ubuntu 22.04 oder neuer, mit JACK oder ALSA

Stereo auf Stereo, Effekt, kein Instrument und kein MIDI. Getestet bei 44.1, 48 und 96 kHz und bei Blockgrößen von 64 bis 2048 Samples. Aktuelle Version 0.3.4 mit JUCE 8.0.12.

Made in Berlin

BREITSEITE wurde komplett in Berlin entwickelt. Die DSP basiert auf JUCE, die spektrale Verarbeitung, der Analyzer, die Korrelationsmessung und die Bewegung pro Kurvenpunkt sind from scratch geschrieben, der LFO kommt aus unserem eigenen KA-303. Der Audio-Pfad ist realtime-sicher, ohne Allokationen im Audio-Thread, mit sauberen Parameter-Rampen und in Teilblöcken verarbeitet. Kein White-Label, kein zugekaufter Imager mit neuem Anstrich.

Tools von Produzenten, für Produzenten.

Lizenz und Demo

Die Demo läuft mit vollem Funktionsumfang, gesperrt ist nichts, auch nicht die Bewegung. Nach jeweils 60 Sekunden verarbeitetem Audio legt BREITSEITE einen 3 Sekunden langen Rauschstoß auf beide Kanäle, mit etwa -22,5 dBFS Spitzenpegel und weich ein- und ausgeblendet. Nach 29 Starts endet die Demo, ab dem 30. Start gibt das Plugin exakt Stille aus, bis du eine Seriennummer eingibst.

Ein ehrlicher Hinweis dazu: Als Start zählt eine Sitzung, in der BREITSEITE wirklich Ton verarbeitet hat, gezählt beim ersten verarbeiteten Ton und einmal je Programmlauf. Ein Plugin-Scan deiner DAW kostet also nichts, und ein Projekt mit zehn Instanzen kostet einen Start statt zehn. Wer zwei DAWs nebeneinander offen hat, verbraucht dagegen je DAW einen.

Die Lizenz wird online geprüft, höchstens einmal in 24 Stunden. Ohne Verbindung arbeitest du ab der letzten erfolgreichen Prüfung 7 Tage ganz normal weiter. Deine Seriennummer erlaubt drei gleichzeitige Aktivierungen und ist an den jeweiligen Rechner gebunden. Übertragen werden ausschließlich Seriennummer, ein anonymer Hardware-Fingerabdruck und der Produktname, niemals Audio oder Projektdaten. Updates bis einschließlich Version 1.x sind für Lizenzinhaber kostenlos.

Demo: 0,00 EUR

Vollversion: 49,00 EUR (inkl. 19% Steuer)

Lizenz-Informationen

Dieses Produkt enthält ein professionelles Lizenzsystem mit den folgenden Funktionen:

  • Online-Aktivierung mit Hardware-Fingerprint
  • Bis zu 3 Geräte-Aktivierungen inklusive
  • Automatische Lizenz-Zustellung per E-Mail
  • Kundenportal zur Lizenzverwaltung

Nach dem Kauf erhältst du deine Lizenz-Seriennummer innerhalb weniger Minuten per E-Mail.

Inklusive 19% Steuer

Vollversion außerhalb der EU: 41,18€, die MwSt. entfällt an der Kasse automatisch.

Oder nimm alle acht Plugins
149,00€ statt 382,00€ einzeln, du sparst 233,00€.
Außerhalb der EU: 125,21€, die MwSt. entfällt an der Kasse automatisch.
Alle acht in den Warenkorb