RUMBLE FORGE – Rumble & Sub-Bass Generator für Techno

Kick rein, Rumble raus.

RUMBLE FORGE Box

Der Rumble ist das Fundament

Hör dir einen Techno-Track ohne Rumble an. Da steht eine Kick, ein paar Hats, und es passiert nichts. Genau das tiefe, anhaltende, vibrierende Donnern unter der Kick ist es, das den Floor zum Kochen bringt. Kein Effekt obendrauf, sondern das Fundament, auf dem der ganze Track steht.

Nur: Von Hand baust du dir da einen Wolf. Sub layern, auf die Kick stimmen, Reverse-Reverb-Tails ziehen, sättigen, sidechainen, den Bass mono machen, alles aufeinander timen. Eine Stunde später hast du einen Rumble, der okay klingt, und beim nächsten Track mit anderer Kick fängst du wieder bei null an.

RUMBLE FORGE macht das in einem Klick. Du lädst es auf deinen Kick-Kanal, wählst ein Preset, und das Plugin hört sich deine Kick an, Transient und Tonhöhe, und baut daraus einen Rumble, der automatisch zu genau dieser Kick passt. Harmonisch, weil er auf den Grundton deiner Kick gestimmt ist. Solide, weil er aus dem Kick-Korpus heraus wächst statt danebenzustehen. Und fett, weil bis zu neun Module parallel daran arbeiten.

RUMBLE FORGE im Video

Kick rein, Rumble raus: das Plugin im Überblick.

RUMBLE FORGE GUI

Wie es funktioniert

RUMBLE FORGE ist kein Sub-Synth, den du jedes Mal von Hand auf die Kick tunst, und kein Saturator, der pauschal über alles bügelt. Das Plugin schickt dein Eingangssignal auf zwei Wege: einmal die saubere Kick, einmal in zwei Analyse-Module.

Der KickDetector erkennt jeden Anschlag über die Amplituden-Hüllkurve. Er wertet nur die Low-End-Energie unter 200 Hz aus, passt seine Schwelle laufend an den Pegel an und sperrt 80 ms nach jedem Treffer, ist also robust gegen Hats und perkussiven Bleed. Der PitchDetector trackt parallel den Grundton der Kick per YIN-Algorithmus, typisch 40 bis 80 Hz. Beides läuft vollautomatisch, du musst nichts einstellen.

Und genau das ist der Trick hinter dem harmonischen Sound: Weil der Rumble auf den getrackten Kick-Pitch gestimmt wird, sitzt er immer sauber unter deiner Kick, statt dagegen zu schweben. Ein Preset funktioniert dadurch auf jeder Kick, ohne dass du nachtunen musst.

Dein Dry-Signal wird dabei nie angefasst. Es wird am Eingang abgegriffen und läuft mit Unity-Gain bis zum Ausgang durch. Alles, was das Plugin tut, passiert auf dem Rumble-Bus daneben.

Elf Module, neun freie Slots

Neun Slots stehen nebeneinander, und in jeden davon passt jedes der elf Module. Auch mehrfach: Du kannst dasselbe Modul in drei Slots legen und unterschiedlich tunen. Slots dürfen auch leer bleiben. Alle laufen echt parallel und summieren auf einen gemeinsamen Rumble-Bus.

Wichtig: Das ist kein Multi-Effekt. Alle elf verfolgen dieselbe Idee, einen kohärenten Kick-Tail im Sub- und Bass-Bereich, sie unterscheiden sich nur darin, wie sie ihn erzeugen. Jedes Modul hat einen eigenen Output-Lowpass, der es oben wegschneidet, damit der Rumble im Keller bleibt und keinen Schlamm in den Mitten macht, dazu einen eigenen Amount-Regler.

  • SOG, Reverse Swell: Nimmt die Hallfahne deiner Kick auf und spielt sie rückwärts in den nächsten Schlag. Der klassische angesaugte Anlauf, exakt einen Beat lang.
  • PULS, Echo Rumble: Offbeat-Delay, dessen Feedback durch Verzerrung und Filter läuft. Grittig, perkussiv, Birmingham-Industrial-Schule.
  • FUND, Pitch-getrackter Sub: Sub-Oszillator, der sich bei jedem Schlag neu auf den Grundton der Kick stimmt und in den Korpus gemischt wird. Macht dünne Kicks fett.
  • ROAST, Saturator: Gesättigter Tail mit vier Charakteren, von weicher Tape-Sättigung über Röhre bis zum Wavefolder. Für Industrial-Wände mit Biss.
  • GRAIN, Granular Texture: Friert 150 ms Kick-Korpus ein und sprüht sie als bis zu 32 überlappende Grains zurück. Verwischte Sub-Texturen und Drones.
  • BEAT, Phase Rumble: Fünf Phasen-Modi, darunter Reese mit zwei leicht verstimmten Kammfiltern. Breite, hypnotische Sub-Bewegung.
  • DRONE, FM-Stimme: FM-Synthese, auf die Kick gestimmt, mit Carrier-Feedback. Hält zwischen den Schlägen durch und trägt einen konstanten Ton.
  • PULL, Tempo-Swell: Sub-Sinus, der über jede gewählte Notenlänge von Null hochzieht und exakt auf der Rasterlinie ansetzt. Der einzige reine Generator.
  • DRIFT, Frequency Shifter: SSB-Shift, der die Obertöne inharmonisch verschiebt. Das langsame Schweben zwischen verschobenem und unverschobenem Signal ist der Rumble.
  • KESSEL, Feedback-Tunnel: Drei gestimmte Echo-Schleifen mit Sättigung im Kreis. Ab 100 Prozent Feedback schwingt der Tunnel selbst und heult auf seiner eigenen Tonhöhe.
  • WALZE, Crusher: Gleichrichter, Wavefolder und Oktav-Sub, dessen Intensität der Kick-Hüllkurve folgt. Der Mangler für einen bereits dicken Sub.

SOG, GRAIN und DRIFT arbeiten echt stereo, KESSEL und WALZE haben zusätzlich einen OFFBEAT-Regler, der ihre Energie um bis zu einen halben Beat zwischen die Kicks schiebt.

Groove-Pump pro Slot

Jeder Slot hat einen eigenen GRV-Schalter. Ist er an und läuft der Transport, wird der Ausgang dieses Slots tempo-synchron gepumpt: Der Pegel duckt auf dem Beat und blüht zum Offbeat hin auf, so dass der Rumble genau in den Lücken atmet, in denen die Kick ihn nicht maskiert. Zwei globale Regler, PUMP und SWELL, bestimmen Tiefe und Form für alle gepumpten Slots.

Der Pump liest die Taktposition direkt vom Host, läuft also auch bei Loops und Scrubbing nie aus der Phase. Ohne Transport passiert nichts, der Slot geht dann unangetastet durch.

Atmen zwischen Kick und Rumble

Ein integrierter rhythmischer Sidechain duckt zusätzlich den kompletten Rumble-Bus, wahlweise relativ zur Kick oder zum Tempo-Grid. Triggere klassisch von der Kick, leg dich aufs Grid mit 1/4, 1/8, 1/16 inklusive Triolen, oder route über einen externen Sidechain-Eingang eine fremde Kick als Trigger ein. Dazu Swing, Phasen-Offset für Off-Beat-Pulse und vier Release-Kurven von Exponential bis S-Curve. Deine Dry-Kick wird dabei nie geduckt.

Club-ready am Ausgang

Die Master-Sektion macht deinen Rumble PA-tauglich. Bass Mono faltet alles unter 120 Hz mit 24 dB pro Oktave nach Mono, Pflicht für Vinyl und Club-Anlage. Dazu Sub Cut gegen unhörbares Subsonic, Wet zum Einmischen unter die Kick und ein Solo-Modus zum Vorhören. Wer keinen eigenen Bus-Prozessor laufen hat, etwa im Standalone-Live-Setup, dreht den Channel Strip dazu: Glue-Kompressor, Saturation, Tilt-EQ und Stereobreite.

Am Ende sitzt ein echter Look-Ahead-Brickwall-Limiter auf dem Gesamtausgang, Dry und Rumble zusammen. Kein Sample verlässt das Plugin über dem eingestellten Ceiling. Unterhalb der Schwelle ist seine Verstärkung exakt 1.0, ein Signal, das nicht limitiert werden muss, kommt also unverändert heraus. Die dafür nötigen 2 ms Latenz meldet das Plugin sauber an deine DAW.

Meter-Ansicht

Ein Klick auf Meter tauscht die neun Slots gegen drei Analyse-Displays: einen Stereobreiten-Baum mit Phasenkorrelation pro Frequenzband, ein Goniometer und eine Kurvendarstellung von Bass Mono und Sub Cut. Damit siehst du direkt, ob dein Low End mono-kompatibel ist. Die Analyse läuft nur bei geöffneter Ansicht und kostet die restliche Zeit nichts.

115 Factory Presets

Kuratiert nach Genre und Modul-Fokus, jedes sofort track-tauglich:

  • Rolling: klassisches Techno-Rolling-Rumble
  • Pumping: sidechain-getriebene Atmung
  • Delay: PULS-fokussierte Echo-Rumbles
  • Industrial: harte Wände
  • Sub Heavy: FUND-fokussierte Sub-Verdickung
  • Granular: verwischte Texturen und Drones
  • FM: DRONE-fokussierte Inharmonien
  • PULL: Sub-Swell-Templates
  • Shift: Drift-Texturen
  • Composite: kombinierte Multi-Modul-Sounds
  • Walzwerk: KESSEL- und WALZE-Racks für Schranz und Hard Techno

Eigene Presets speicherst du unbegrenzt, sie landen als XML in deinem Dokumente-Ordner und überleben jede Deinstallation. A/B-Compare mit zwei Parameter-Slots ist eingebaut, dazu ein Panic-Button, der alles auf einen Schlag zurücksetzt.

Technische Highlights

  • Elf Module, neun frei belegbare Slots, alle echt parallel, Mehrfachbelegung möglich
  • Vollautomatische Kick-Erkennung und Pitch-Tracking, kein Tunen nötig
  • Groove-Pump pro Slot plus rhythmischer Master-Sidechain mit Kick-, Grid- oder Extern-Trigger
  • Master-Sektion mit Bass Mono, Sub Cut und Solo-Modus
  • Mastering Channel Strip mit Comp, Sat, Tilt und Width
  • Look-Ahead-Brickwall-Limiter auf dem Gesamtausgang, 2 ms gemeldete Latenz
  • Meter-Ansicht mit Stereobreite, Goniometer und Mono-Kompatibilität
  • 115 Factory Presets plus unbegrenzte User-Presets
  • Skalierbare Oberfläche mit 100, 125 und 150 Prozent, Dark und Light Theme
  • RT-safe, keine Allokationen im Audio-Thread

Formate und Systeme

Formate: VST3, AU (macOS), CLAP, Standalone
Systeme: macOS 11 Big Sur oder neuer (Universal Binary, Intel und Apple Silicon), Windows 10+ (64 Bit), Linux ab Ubuntu 22.04

Lizenz und Demo

Die Demo läuft mit vollem Funktionsumfang, nichts ist gesperrt. Alle 30 Sekunden mischt sich für eine halbe Sekunde ein leiser Rausch-Burst dazu, hochpassgefiltert bei 200 Hz, damit er den Sub nicht zudeckt, den du gerade beurteilst. Die Demo erlaubt 30 Starts, danach bleibt sie stumm, bis du eine Seriennummer eingibst.

Die Aktivierung kontaktiert den Lizenzserver genau einmal. Danach startet das Plugin ohne jeden Netzwerkzugriff, es telefoniert nie nach Hause. Deine Seriennummer erlaubt drei gleichzeitige Aktivierungen. Übertragen werden ausschließlich Seriennummer, ein anonymer Hardware-Fingerabdruck und der Produktname, niemals Audio, Projektdaten oder Analytics.

Lizenz-Informationen

Dieses Produkt enthält ein professionelles Lizenzsystem mit den folgenden Funktionen:

  • Online-Aktivierung mit Hardware-Fingerprint
  • Bis zu 3 Geräte-Aktivierungen inklusive
  • Automatische Lizenz-Zustellung per E-Mail
  • Kundenportal zur Lizenzverwaltung

Nach dem Kauf erhältst du deine Lizenz-Seriennummer innerhalb weniger Minuten per E-Mail.

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