Grid-909: MIDI Drum Pattern Generator

Grid-909 Plugin

Stell dir eine lebendige Preset-Bank vor. Eine, die nicht einfach nur Sounds speichert, sondern Patterns, fertige, spielfertige 909-Grooves, die du in Sekunden kombinieren, zerpflücken und weiterentwickeln kannst. Genau das ist Grid-909.

Grid-909 mit dem Pattern-Raster und den Drum-Spuren von Kick bis Tom H

160 Pattern-Sets. 8 Genres. Ein Klick.

Grid 909 enthält 160 fertige Drum-Pattern-Sets, aufgeteilt auf 8 Genres: House, Techno, Electro, Trance, Breakbeat, Acid House, R&B und UK Garage. Jedes Genre bringt 20 Patterns pro Drum-Instrument, alle nach den Regeln gemacht, die das jeweilige Genre definieren. Vier-auf-vier-Kick für House, industrielle Mechanik für Techno, synkopierte Broken Beats für Breakbeat. Genre-authentisch, nicht irgendwie zufällig zusammengewürfelt.

Statt vor dem leeren Grid zu sitzen, drückst du Generate und hast einen arbeitenden Groove. Von da an entscheidest du, was bleibt und was sich verändert.

Der entscheidende Trick: Jede der 11 Drum-Spuren hat einen eigenen Generate-Button. Kick läuft, Snare gefällt dir, aber der Closed HiHat soll anders? Einmal drücken. Nur diese Spur bekommt ein neues Pattern aus der Library, der Rest bleibt unverändert. So entsteht in Minuten eine Kombination, die kein Pattern aus der Library eins zu eins kennt, aber trotzdem klingt, als hätte sie jemand gebaut, der weiß, was er tut.

Wenig Regler. Echter Einfluss.

Shuffle ist bipolar. -50% bis +50%, global oder pro Drum-Spur. Das bedeutet: Kick hinter dem Grid, HiHat davor, Snare straight. Wer schon mal versucht hat, diesen Pocket in der DAW per Hand zu programmieren, weiß, was das wert ist.

Velocity wird direkt im Grid editiert, mit einem Drag nach oben oder unten. Kein Menü, kein Popup. Der Downbeat-Boost ist dabei bereits eingerechnet. Schritte auf der Eins, Drei und den Quarten bekommen automatisch leicht mehr Gewicht, was den Groove erdiger macht, ohne dass man etwas anfassen muss.

Dazu kommen Fill-Patterns pro Genre, ein Snapshot-System zum Abspeichern ganzer Pattern-Zustände und bis zu 64 Undo-Schritte. Wer einen Groove auseinandernimmt und nicht mehr zurückfindet: kein Problem.

Eine Länge pro Drum. Polyrhythmen inklusive.

Jede Drum-Spur hat ihren eigenen LEN-Knob, 1 bis 64 Steps. Setz die Kick auf 16, die Snare auf 9, die Closed Hat auf 3, und du schreibst kein Pattern mehr, du schreibst eine Polyrhythmus-Konstellation, die über mehrere Takte driftet und sich erst wieder in Phase findet, wenn die Mathematik es zulässt. Der Playhead in jeder Zeile folgt der eigenen Cycle-Length und springt nicht mehr stumpf am Bar-Ende zurück. Was du siehst, ist genau das, was du hörst.

Click auf den LEN-Knob = zurück auf 16. Wer das Feature nicht braucht, merkt nichts davon. Wer es einmal benutzt, weiß, dass kein klassischer Step-Sequencer das so liefert.

Nicht nur für 909-Sounds.

Grid-909 produziert ausschließlich MIDI. Kein Audio, kein eingebauter Klang. Das bedeutet: Es spricht jede Drum-Machine, jeden Sampler, jeden Plugin-Drummer an, der MIDI versteht.

Settings-Tab von Grid-909 mit der Auswahl der Drum Machine und der MIDI-Belegung je Spur

Im Settings-Tab liegt die MIDI-Belegung offen. Fertige Presets für Bitwig V9 Pro, Audiorealism ADM1x, D16 Drumazon 2 und Roland Cloud TR-909 sind dabei. Wer ein anderes Plugin benutzt, wählt Custom und trägt die MIDI-Noten direkt ein. Jede der 11 Drum-Spuren bekommt außerdem einen eigenen MIDI-Kanal, wer mehrere Drum-Plugins parallel ansteuern will oder ein komplexes Routing braucht, hat dafür alle Freiheiten.

Eigene Mappings sind keine Sackgasse: Speichern als benanntes Custom-Kit, später per Dropdown wieder abrufen. Save, Rename, Delete, direkt neben der Machine-Auswahl. Die Kits liegen als JSON im User-Ordner und wandern projektübergreifend mit.

Pattern mitbringen oder mitnehmen.

MIDI-Import per Drag & Drop: Eine .mid-Datei aus der DAW oder von der Festplatte in das Plugin ziehen, und die Noten landen automatisch quantisiert im Grid. Wer mit dem Ergebnis fertig ist, zieht den Drag MIDI-Button direkt in die DAW, fertiges MIDI-File, Shuffle inklusive, alle gemuteten Spuren raus.

Multi-Bar-Patterns bis 16 Bars, Page-Navigation, per-Drum Solo und Mute, ein Lock-System, das einzelne Spuren oder ganze Pages beim Generieren ausnimmt, alles da.

Für wen.

Für alle, die beim Drums-Programmieren lieber Entscheidungen treffen als jeden Schritt von Hand setzen. Für Producer, die schnell einen funktionierenden Groove brauchen und dann gezielt eingreifen wollen. Und für alle, die ohnehin wissen: Der Sound steckt im Groove, nicht in den Samples.

Try Before You Buy

Die Demo läuft mit vollem Funktionsumfang. Alle 30 Sekunden schaltet sie das MIDI für drei Sekunden stumm, nach drei Starts ist die Demo abgelaufen. Lizenzschlüssel im Settings-Tab eingeben, und das war’s.

Formate & Systeme

Formate: VST3, AU, Standalone

Systeme:

  • macOS 11.0+ (Universal Binary, nativ auf Apple Silicon)
  • Windows 10 64-bit oder neuer
  • Linux x86_64

Grid 909 v1.1.1 | Polyrhythm Update — Per-Drum Length, Custom Kits & More

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Grid 909 | MIDI Drum Pattern Generator for TR-909 Plugins

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Lizenz-Informationen

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