Amen Machine – Slice Sampler, Sequencer & FX Rack für den Amen Break

Slice Sampler, Sequencer und FX Rack für den Amen Break

Vergiss Sample Packs. Vergiss die 47ste „Ultimate Jungle Drums“ Sammlung, die in deinem Drive verstaubt. Wer ernsthaft mit dem Amen Break arbeitet, braucht kein Audio Material, sondern ein Werkzeug. Genau das ist die Amen Machine.

Amen Machine — Main View

Im Kern zerlegt das Plugin den Break in 46 Slices und setzt ihn auf einem 64 Step Sequenzer über 4 Takte wieder zusammen. Drei Engines stehen zur Wahl. Repitch für den klassischen Mid 90s Sampler Vibe inklusive Mono Split Aliasing, wenn du es brutal willst. Cycles als sauberer Granular für Half Time und Pitched Drums ohne Chipmunk Effekt. Textures für die spektrale Wanderung, die den Break in Pads, Drones und cineastische Flächen verwandelt — Pitch-stabil, mit sauberen Crossfades und ohne Drift. Pitch, Speed und Formant entkoppelt, Grain Size von 10 bis 200 ms, Motion bis zum wilden Streuen. Ein globaler Length-Knob skaliert die Slice-Länge bis runter auf 1% — extrem kurze Stabs und Clicks sind genauso drin wie lange ausgehaltene Töne.

Amen Machine — Play Mode

Das eigentliche Killer Feature ist die Variation Engine. Sechs Stages, die sich an Swing, Mutate, Reverse, Ghost Hits, Stutter Rolls und elf handgebauten Fill Patterns abarbeiten. Mutate tauscht Slices rollenkompatibel aus, BD bleibt BD, Snare bleibt Snare. Lock Kick on 1 und Lock Backbeat halten das Skelett zusammen, auch wenn du den Rest in Schutt und Asche legst. Wer Breakcore Chaos will, schaltet die Anker aus und dreht alle sechs Knöpfe auf rot. Mit Seed Lock friert das Ergebnis ein, ohne Seed Lock klingt jeder Loop neu. Du hast also die Wahl zwischen reproduzierbarer Magie und permanenter Mutation.

Dahinter wartet das eigentliche Schwergewicht: ein 19 Slot Master FX Rack mit 23 austauschbaren Modulen. Para EQ 6, Dynamic EQ 3, RMS Compressor, FET 1176 mit All Buttons, Upward Multiband im OTT Stil, Transient Shaper. Saturation in fünf Geschmacksrichtungen plus Multiband Variante, BitCrusher, Hard Clip, Wavefolder. Sweep Filter, Frequency Shifter, Ring Mod, Stereo Widener, Haas Delay, M/S EQ. Plate Reverb, Convolution mit fünf zentrierten Räumen, Tape Delay, Stutter Gate als echter Buzz Roll. Spectral Stretch im Paulstretch Stil bis 50x und ein Pitch Bus auf Signalsmith Basis. Drag and Drop in beliebiger Reihenfolge. Am Ende sitzt immer ein True Peak BrickWall Limiter, ISR konform für Streaming.

Wer das Rack auf anderem Material einsetzen will, schaltet die Engine per Bypass / FX Only Mode komplett ab. Ein Sidechain-Input läuft dann direkt durch die 19 Slots — Sequencer und Variation Engine sind aus, das Master-FX-Rack landet als reiner Effekt auf Drum-Bus, Synth-Loop oder Vocal-Layer.

Amen Machine — FX Rack

Im Klartext: du holst jeden klassischen Sound aus drei Jahrzehnten Amen Geschichte direkt aus dem Plugin. Liquid DnB mit Plate Reverb und FET Crush. Surgical Neurofunk Bus mit Textures Engine und Diode Saturation. Breakcore mit Wavefolder Metallics. Footwork und Jungle Halftime mit Tape Echo Dub. Cathedral Reverb auf einem 8x Spectral Stretch für den Cinematic Pad aus dem Amen. Über 80 Factory Sound Presets, davon 30 Genre, 5 Cinematic, 9 Showcase mit jeweils eigenem Spotlight FX und 4 Tool Presets für gezielte Aufgaben, zeigen das ganze Spektrum. Dazu kommen Pattern Presets als fertige Sequenzer Grids und Performance Presets mit kompletten Macro Mappings. Den Rest steuerst du live über das 32 Macro Performance System im Ableton Rack Stil, mit vollem MIDI Learn, CC-Mapping und Sticky Learn für persistente Hardware-Controller-Assignments. Einmal gemappt, immer drauf.

Amen Machine — Macros

Eine Hommage an sechs Sekunden

Der Amen Break wurde 1969 von Gregory C. Coleman auf den Schlagzeugen der Funk Band The Winstons für ein B Seiten Stück namens „Amen, Brother“ eingespielt. Sechs Sekunden Drums, die seitdem die gesamte elektronische Musik geformt haben. Hip Hop, Jungle, Drum & Bass, Breakcore, Hardcore, Footwork, IDM. Ohne diesen Take gäbe es halbe Genres nicht. Coleman hat dafür nie einen Cent gesehen und ist 2006 obdachlos in Atlanta gestorben.

Die Amen Machine ist eine Hommage an diese sechs Sekunden. Kein Loop Browser, kein Sample Pack, sondern ein Instrument, das den Break als das behandelt, was er wirklich ist: das wichtigste Schlagzeug der elektronischen Musik. Bau damit deinen eigenen Stil.

Formate & Systeme

Formate: VST3, AU, Standalone

Systeme:

  • macOS Universal2 (Intel und Apple Silicon)
  • Windows x64
  • Linux x64

License Information

This product includes a professional license system with the following features:

  • Online activation with hardware fingerprinting
  • Up to 3 device activations included
  • Automatic license delivery via email
  • Customer portal for license management

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