Das perfekte Distortion-Tool für deine TB-303 oder andere Bassline-Synthesizer, in der Pro-Version mit 11 Distortion-Typen von Classic Acid bis Transistor Fuzz.
Wer den klassischen Acid-Distortion-Sound der frühen Acid-House- und Acid-Techno-Platten liebt, für den ist dieses Verzerrungs-Plugin genau das Richtige. Acid Distortion gibt es jetzt als Pro-Version mit deutlich mehr Möglichkeiten unter der Haube.
Neu in Version 1.2
Version 1.2 ist das größte Update seit dem Start: zwei neue Engines, ein Sidechain für die Accent Engine, eigene Presets und zehn neue Werkspresets von Acid Techno bis Gabber.
- Sidechain-Accent: Das neue Menü SOURCE im DYNAMICS-Tab lässt die Accent Engine auf einen Sidechain-Eingang hören. Leg die Kick auf die Sidechain, und sie spielt die Accents deiner Acid-Line. Pausen der Bassline bleiben still, auch wenn die Kick weiterläuft.
- Triode und Transistor Fuzz: zwei neue Engines, damit sind es elf. Die Triode würgt auf lauten Noten ab und erholt sich in Bruchteilen einer Sekunde, der Transistor Fuzz sputtert und gatet beim Ausklingen.
- BITE: hebt die Mitten um 1.5 kHz vor der Verzerrung an, bis zu 9 dB und umso stärker, je lauter das Signal ist. Die Acid-Line bekommt Biss und setzt sich im Mix durch.
- Regler für die Engines: BLEND beim Acid Fuzz, RATE und BITS beim Bitcrusher, BIAS beim Wavefolder.
- TONE: neigt den Klang hinter der Verzerrung um 800 Hz, von -6 bis +6 dB. Die Rückkopplung hört TONE nicht, heller wird der Ausgang, nicht das Pfeifen.
- Eigene Presets: SAVE und DEL direkt neben der Preset-Auswahl. Jedes Preset ist eine Datei, die du sichern, kopieren und weitergeben kannst.
- Zehn neue Werkspresets für Techno, Goa, Psytrance, EBM, Drum and Bass, Trap, Breaks, Gabber, Lo-Fi und Synthwave, zusammen sind es jetzt zwanzig.
- CLAP auf macOS, Windows und Linux, neben VST3, AU und Standalone.
- Neu gerechnete Engines: Bis auf Hard Clip ist jede Engine neu gerechnet. Classic Acid und Valve Drive lassen leise Noten sauber, Tape sättigt mit mehr Pegel immer stärker, der Diode Clipper klingt warm statt kratzig. Ein Hochpass bei 30 Hz hinter jeder Kennlinie nimmt das Pumpen unter 25 Hz heraus, und die Gain-Kompensation misst die Lautheit jetzt über 50 ms. Projekte aus 1.1 öffnen mit allen Einstellungen, klingen aber nicht mehr genau wie vorher.
Was Pro mehr kann als die kostenlose Version
Die Free-Version liefert einen einzelnen, klassischen Distortion-Algorithmus mit One-Knob-Kontrolle. Die Pro-Version erweitert das Konzept grundlegend:
Statt eines Algorithmus stehen 11 schaltbare Distortion-Typen zur Verfügung: Classic Acid, Acid Fuzz, Tape Saturator, Diode Clipper, Wavefolder, Rectifier, Bitcrusher, Valve Drive, Hard Clip, Triode und Transistor Fuzz. Jeder Typ bringt einen eigenen Klangcharakter mit, von warmer Bandsättigung über die Oktav-Faltung des Acid Fuzz und scharfen Brick-Wall-Clip bis hin zu experimentellem Wavefolding und digitalem Bitcrushing. Drei Engines haben eigene Regler: BLEND mischt beim Acid Fuzz den Grundton zur Oktave, RATE und BITS bestimmen die Körnung des Bitcrushers, BIAS bringt beim Wavefolder gerade Obertöne dazu.

Im DRIVE-Tab fährt DRIVE das Eingangssignal um ±24 dB direkt in die Sättigung, kombiniert mit der automatischen Gain-Kompensation entsteht so „mehr Grit bei gleicher Lautstärke”. Seit 1.2 sitzt BITE direkt darunter und schiebt die Mitten in die Verzerrung. Das True-Drive-Oversampling (ADAA, 2×, 4×, 8× oder Auto nach der Abtastrate) glättet die rekursive Intermodulation auf heißen 303-Linien: linear-phasig und latenz-kompensiert, die gemeldete Latenz bleibt beim Umschalten gleich.
Ein übersichtliches Tab-Interface (DRIVE / FILTER / DYNAMICS) gibt direkten Zugriff auf alle Parameter, mit Werks-Preset-Auswahl direkt im Plugin sowie über das Host-Preset-Menü deiner DAW.
Das visuelle Highlight: Der Acid-Smiley morpht in Echtzeit mit dem Dry/Wet-Parameter. 14 Frames bei 60 FPS, vom freundlichen Lächeln bei 0% bis zur verzerrten Fratze bei 100%, direkt per Maus-Drag steuerbar.
Die Pro-Version arbeitet mit echtem Stereo-Processing über zwei unabhängige DSP-Instanzen, eine pro Kanal, speichert alle Einstellungen DAW-kompatibel per XML und läuft zusätzlich als Standalone-Anwendung.
Mehr unter der Haube: Erweiterte Signalkette
Was die Pro-Version von anderen Verzerrern abhebt, steckt tiefer in der Signalkette. Vor der eigentlichen Distortion sitzt ein Pre-Highpass-Filter (20 bis 1000 Hz) mit einstellbarer Flankensteilheit von 12 bis 48 dB pro Oktave und Resonanz bis Q 10. So wird Sub-Bass bereits vor der Verzerrung herausgefiltert, bevor er die Distortion matschen kann.

Der Acid Focus-Eingang verengt die Bandbreite von oben per Tiefpassfilter. Das konzentriert die Verzerrung auf einen fokussierten Frequenzbereich und erzeugt diesen typisch engen, aggressiven Acid-Charakter.
Ein Envelope-Follower trackt den Eingangspegel in Echtzeit und moduliert die Pre-Highpass-Frequenz dynamisch. Bei positivem Wert öffnet sich das Filter beim Attack, bei negativem schließt es sich. Das gibt der Verzerrung eine lebendige, atmende Dynamik.
Ganz unten im FILTER-Tab sitzt seit 1.2 TONE, eine Neigung um 800 Hz hinter der Verzerrung, von -6 bis +6 dB. Damit stellst du die Linie heller oder dunkler, ohne dass die Rückkopplung schriller wird.
Der Crossover Mix teilt das Signal in Bass und Höhen. Der Sub-Bass wird sauber am Distortion vorbeigeleitet, nur Mitten und Höhen laufen durch die Verzerrung. Das Ergebnis ist massive Distortion oben, ohne den Punch und die Klarheit unten zu opfern.
Inspiriert vom internen Feedback-Routing des KA-303 Synthesizers bietet das Plugin einen AC-gekoppelten Feedback-Loop. Die Rückkopplung läuft über einen Hochpass bei 150 Hz, sodass Bass nicht rückgekoppelt wird und das Signal auch bei hohem Feedback stabil und kontrolliert klingt. Soft-Clipping verhindert unkontrolliertes Aufschaukeln.
Die Accent Engine macht den KA-303-Highpass spielbar: ein Transient im Eingangssignal triggert einen Drive- und Cutoff-Sprung, hebt das Q kurz an und lässt das Filter rhythmisch „schlagen”. Komplett audio-getriggert ohne MIDI-Routing. Mit den drei Reglern ACCENT (Tiefe), SENSE (Empfindlichkeit) und SNAP (Decay) wird aus dem Insert eine spielbare Acid-Stimme. Seit 1.2 hört sie über SOURCE wahlweise auf einen Sidechain-Eingang: Dann spielt die Kick die Accents der Bassline.

Eine automatische Gain-Kompensation gleicht den Lautstärkeanstieg durch Verzerrung aus. Der Ausgangspegel bleibt konsistent, egal wie weit der Drive aufgedreht wird.
20 Factory-Presets und deine eigenen
Zwanzig Startpunkte sind direkt im Plugin abrufbar und stehen auch im Preset-Menü deiner DAW. Eigene Klänge speicherst du mit SAVE als Preset, jedes als Datei, die du sichern und weitergeben kannst.

- Init: neutraler Ausgangspunkt für eigene Sounds
- Chicago Acid Bass: klassischer 303-Drive, satter Tiefbass
- Screaming Lead: schreiend mit Valve Drive, musikalisch kontrolliert
- Acid Reso: hohe Resonanz, klassischer Acid-Vibe
- Vocal Grit: sanfte Sättigung für Vocals und Lead-Lines
- Techno Brutalizer: aggressive Drum-Bus-Verzerrung
- Hoover Stab: fette Stab-Sounds mit Bandbreite
- Dub Sub: Sub-fokussiert mit Crossover-Trick
- Bitcrush Mangler: Lo-Fi-Zerstörung mit kontrolliertem Charakter
- Diode Warmth: analoge Diode-Sättigung, warm und musikalisch
- Acid Techno Stomp: Acid-Line für Techno, Diode Clipper hinter einem steilen, resonanten Hochpass, kurze harte Accents und BITE
- Goa Squelch: die quietschende Linie aus Goa und Psytrance, Tape Saturator mit hoher Güte und langen Accents
- Psy Rolling Bass: rollender Psytrance-Bass, jede Note bekommt einen kurzen Accent
- EBM Body Bass: Sequenzerbass für EBM und Industrial, Valve Drive mit BITE, knurrend in den Mitten
- DnB Growl Bass: Wavefolder für verstimmte Sägezahnbässe, der Sub läuft sauber an der Verzerrung vorbei
- Trap Sub Grit: macht Sub-Bässe auf kleinen Lautsprechern hörbar, das meiste unter 80 Hz bleibt sauber
- Breakbeat Crunch: Hard Clip zur Hälfte beigemischt, die Breaks bekommen Biss, der Groove bleibt
- Gabber Kick: die übersteuerte Bassdrum aus Gabber und Hardcore
- Lo-Fi Dust: staubige Bitcrusher-Färbung für Drums und Keys, die Kick behält ihren Bass
- Synthwave Drive: warme Bandsättigung mit BITE für Leads und Akkorde
Wofür ist das Plugin gedacht?
Acid Distortion Pro ist ein spezialisiertes Verzerrungs-Plugin für elektronische Musikproduktion. Es eignet sich für Acid-Basslines, die mehr Druck und Charakter brauchen, für Synth-Leads mit Röhrenwärme und Biss, für Drums mit Grit und analoger Sättigung und für experimentelles Sounddesign mit Wavefolder und Bitcrusher. Überall dort, wo Acid-Vibe gefragt ist.
Formate & Systeme
Formate: VST3, AU, CLAP, Standalone
Systeme:
- macOS (Universal Binary, Intel und Apple Silicon)
- Windows 10/11
- Linux (x86_64)
Audio: 32-bit Float, bis zu 8× True-Drive Oversampling (linear-phasig).
Lizenz-Informationen
Dieses Produkt enthält ein professionelles Lizenzsystem mit den folgenden Funktionen:
- Online-Aktivierung mit Hardware-Fingerprint
- Bis zu 3 Geräte-Aktivierungen inklusive
- Automatische Lizenz-Zustellung per E-Mail
- Kundenportal zur Lizenzverwaltung
Nach dem Kauf erhältst du deine Lizenz-Seriennummer innerhalb weniger Minuten per E-Mail.

